Den eigenen Weg gehen.
Erkennen, was das Leben ist.

Leitmotiv

Jede Persönlichkeit, genauso wie jede Art von Institution, ob staatlich, religiös oder wirtschaftlich, wird zusammengehalten von Glaubensvorstellungen und erhält sich durch den Widerstand gegen Entwicklung und dem Festhalten an Gewohntem.
Die neuen Revolutionäre sind solche, die in den kreativen Fluss des Lebens eintauchen und eine künftige Kultur dadurch hervorbringen, dass sie diese einfach leben.
Genau das tun wir. Erst ergründen und verifizieren wir wovon wir definitiv ausgehen können und auch müssen, um dann das Notwendige und Angemessene auch tun zu können.
Zeit, anders zu denken!
Wir wissen nicht, was der Kosmos letztlich ist oder gar, was ‚dahinter’ ist. Mal ganz materiell gesehen. Aber eine reale Welt im Sinne von beständig, berechenbar und vorhersagbar ist es wohl kaum. Wir definieren zwar Raum und Zeit als linear und messbar, doch sie existieren definitiv nicht absolut. Nichts ist das, als das es uns erscheint, aber es ist eben auch, wie es uns erscheint.
Das Problem ist, dass wir das bisher gewöhnlich ignorieren und nur die eine Seite der Medaille sehen, nämlich die lineare. Wir sollten uns also tunlichst in dieser Realität einrichten oder besser vielleicht einfinden, einer Wirklichkeit, die nicht real im herkömmlichen Sinn ist. Hören wir also endlich auf, uns immer so verdammt wichtig zu nehmen und weiter unser Ego zu pflegen. Hören wir auf uns als Mittelpunkt unseres Seins anzusehen und lösen wir uns endlich aus dieser Illusion.
Dann nämlich kommen wir in die Lage zu sehen, dass wir in einer virtuellen wie in einer realen Welt gleichermaßen leben. Es kommt ganz darauf an, aus welcher Perspektive wir das Leben, die Welt und den Kosmos betrachten. Entscheidend ist, dass wir uns aller Perspektiven unserer Existenz in jedem Moment gleichzeitig bewusst sind und weder der einen noch der anderen Seite anhaften.
Warum ist das so wichtig? Wir Menschen erleben – wohl anders als nicht domestizierte Tiere und Pflanzen – die Dichotomie unserer Existenz, aber wir wissen nicht wirklich damit umzugehen. Und so lange wir das nicht lernen, sägen wir uns den Ast ab, auf dem wir sitzen.